Folgendes Tutorial ist für Leute die Probleme bei dem normalen Tutorial haben, wenn es um die Changes geht. Denn bei diversen Rechnern mit zu schwachen Grafikprozessoren booted Backtrack zwar in die Console, kann jedoch keinen xserver startenEs ist natürlich mit dem User G-Wine abgesprochen, dass ich sein Tutorial für diesen Zweck ein wenig umgestalte.
Backtrack 3 Final USB Installation mit Changes
Hintergrund: Da ich bei meinem Samsung NC10 riesen Problem beim installieren im Bezug auf die Changes hatte und mir selbst stundenlanges googeln nicht geholfen hat, will ich mein neues Wissen an alle anderen weitergeben![]()
Es sind natürlich auch diverse andere Netbooks betroffen, was sich aber aus der Problemlösung erschließen lässt.
Zu diesem Zweck werde ich hier alle Besonderheiten kursiv und blau schreiben.
Ich übernehme natürlich keine Haftung für eventuelle Schäden. Das kennt Ihr ja
Ihr benötigt:
USB-Stick mit ausreichendem Speicher (2gb sind angemessen. Umso mehr, umso besser)
Backtrack 3 Final USB Version -> http://www.remote-exploit.org/backtrack_download.html
WinRAR
Paragon Partition Manager (geht auch mit qtparted und fdisk, aber hiermit ist es wesentlich einfacher)
Der Stick muss völlig leer sein. Die Daten gehen im nächsten Schritt verloren!
USB-Stick formatieren:
Paragon starten. Alle Partitionen des USB-Sticks entfernen. Neue Partitionen wie folgt erstellen.
1. Die erste Partition wird eine FAT32 Partition. Diese ist später als einzige in Windows lesbar. Ich habe also den größten teil meines Speichers dieser Partition zugewiesen, damit ich von jedem Rechner aus Daten verschieben kann. Die größe berechnet Ihr so, das die folgenden 2 Partionen noch Platz haben. Erst lesen, dann machen
2. Die zweite Partition wird eine Linux-Swap Partition. Diese wird als Virtueller Speicher genutzt, falls das RAM voll sein sollte. Leute mit wenig RAM sollten diese also etwas größer dimensionieren und die mit viel RAM können sie ruhig kleiner machen.
Ich habe 300mb gewählt. Ich habe 1gb RAM und die SWAP Partition wurde noch nie vom System benutzt. Kommt also darauf an was man mit BT vor hat.
3. Die dritte Partition wird eine EXT2 oder EXT3 Partition. Auf dieser werden alle veränderungen die Ihr macht gespeichert.
Kurze Erklärung: BT ist ein Live System, also eigentlich nicht dafür gemacht Änderungen zu sichern. Daher ändert BT auch nichts an den eigentlichen Daten, sondern legt veränderte und dazugekommene Daten auf einer anderen Platte ab. Das Original System bleibt also unberührt.
Also überlegt Euch wieviel Daten (wordlists usw.) Ihr drauf haben wollt. Auch Updates von z.B. Firefox belegen dann extra Speicherplatz.
Ich habe lediglich 800mb gewählt. Das reicht mir, da ich keine extra Programme installieren möchte.
Zusammenfassung der Formatierung:
1. FAT32 (Größe berechnet sich aus dem übrig geblieben Speicherplatz der nächsten 2 Partitionen)
2. SWAP (Bei 1gb RAM reichen meiner Meinung nach 300mb)
3. EXT2/EXT3 (Je nach Datenaufkommen. Ich habe 800mb gewählt)
Ich habe hier die SWAP Partition mal weggelassen, da sie nicht zwingend notwendig istSprich es geht auch mit nur 2 Partitionen.
Eventuell Rechner neustarten.
Sollte der Stick dennoch nicht von Windows erkannt werden, gehe wie folgt vor:
-> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung
Dort die erste Partition des USB-Sticks aktivieren und einen Laufwerksbuchstaben zuweisen.
Kopieren der Daten:
Die heruntergeladene BT iso mit WinRAR öffnen und die zwei Ordner auf den USB-Stick entpacken.
Boot Option hinzufügen:
Da man bei schwachen Grafikkarten den Vesa-KDE Modus zum starten der grafischen Oberfläche benutzen muss, ist dieser Teil auch sehr wichtig.
Nun navigiert Ihr in den Ordner /boot/syslinux/ auf Eurem USB-Stick. Dort editiert Ihr die Datei syslinux.cfg im Editor.
Nach
Code:
fügt Ihr folgendes hinzuCode:PROMPT 0 TIMEOUT 40 DEFAULT /boot/vesamenu.c32
Code:
Achtung! sdXX steht für sd(buchstaben des Wechseldatenträgers)(Nummer der EXT2 also Speicherpartition) bei mir z.b. ist es sdb2. Ansonsten werden keine Änderungen gespeichert.Code:LABEL sccu MENU LABEL BT3 Graphics mode (Save Changes) KERNEL /boot/vmlinuz APPEND vga=0x317 initrd=/boot/initrd.gz ramdisk_size=6666 root=/dev/ram0 rw autoexec=kdm changes=/dev/sdXX
Speichern, Fenster schließen.
USB-Stick bootfähig machen:
Start -> Ausführen -> cmd eintippen
Jetzt [USB-Stick Buchstabe]:\boot\bootinst.bat aufrufen und der Anleitung folgen. Eventuelle Fehlermeldungen getroßt ignorieren. Geht meistens trotzdem.
Sollte dies dennoch nicht klappen müsst Ihr mit der Live-CD booten und folgendes in der Konsole eingeben.
/mnt/sdb1/boot/bootinst.sh
Neustarten und im BIOS als erste Boot Option Euren USB-Stick auswählen.
Achtung: Beim ersten Start von BT vom USB-Stick müsst Ihr als Startoption "BT3 Graphics mode (VESA KDE)" auswählen und dann erstmal den nächsten Schritt durchführen.
Nun haben wir also von unserem USB-Stick gebootet.
Nun muss auf der Partition sdXX noch ein Ordner namens "changes" (ohne anführungszeichen) erstellt werden.
Achtung! Auch hier sdXX = Partitionsbezeichnung eurer Speicherpartition.
Nun noch einmal neu starten und wieder mit der Startoption "BT3 Graphics mode (VESA KDE)". Das ist der wichtigste Punkt zum starten des xservers. Ihr müsste die "xorg.conf-vesa" aus dem Ordner "/etc/X11" in euren neuen Ordner "/mnt/sdXX/changes/etc/X11" kopieren. (Falls es am Ende immernoch nicht klappt löscht im Ordner "/mnt/sdXX/changes/etc/X11" die bestehende "xorg.conf" und bennent die "xorg.conf-vesa" in "xorg.conf" um.
Ist dies getan, kann BT neugestartet werden. Diesmal mit der Boot-Option "BT3 Graphics mode (Save Changes)".
Ab jetzt werden alle veränderungen gespeichert auch unter Rechnern wie dem Samsung NC10.
Vielen Dank an G-Wine dessen Original Tutorial sich HIER befindet.


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