Strom sparen
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Häufigste Quellen für hohen Stromverbrauch:
- CPU lässt sich nicht herunterregeln
- Nicht benötigte Hardware (CD-Rom Laufwerk, Bluetooth, USB-Geräte)
- Hohe Displayhelligkeit
- Volle Grafikleistung / Desktopeffekte aktiv
- Nutzung der LAN-Verbindung bei vollen 100 MBit
Linux-spezifische Gründe für hohen Stromverbrauch
- Alter Kernel in Nutzung (ohne tickless-feature, außerdem Roadmap Kernel sagt, dass er GRÜN wird)
- Unnötige Module geladen
Windows-spezifische Gründe für hohen Stromverbrauch
Optimierung
Linux
Linux verwendet derzeit im Durchschnitt noch mehr Akkuleistung als eine vergleichbare Windows-Installation. Deshalb ist es umso wichtiger sein Betriebssystem dahingehend zu optimieren, vor allem Laptops, aber auch Desktop-PCs und Server.
PowerTOP
Intel hat hierzu die Software PowerTOP entwickelt, die sich folgende 4 Punkte zum Ziel[1] gesetzt hat:- Anzeigen wie gut das System die Energiesparmöglichkeiten des Systems ausnutzt
- Anzeige der an dem hohen Energieverbrauch schuldigen Komponenten
- Hilfe für Linuxentwickler um ihre Anwendungen energiesparend zu entwickeln
- Hilfestellung beim Tunen mit Empfehlungen um einen niedrigen Energieverbrauch zu erreichen
Die Oberfläche von PowerTOP (s. Grafik rechts), lässt sich ebenso leicht in 4 Teile zerlegen (von oben nach unten):
- Ausnutzung der Taktungsmöglichkeit der CPU (nur bei mobilen Prozessoren)
- Aufwachvorgänge pro Sekunde, Energieverbrauch und Akkulaufzeit nach ACPI (nur mobile Geräte)
- PC-Komponenten nach dem Ausmaß der Aufwachvorgänge sortiert
- Empfehlungen zur Senkung des Energieverbrauches
Will man also seinen PC etwas umweltfreundlicher gestalten bzw. die Akkulaufzeit erhöhen folgt man dieser Software und unternimmt Maßnahmen gegen die schuldigen Komponenten.
Da die angezeigten Elemente in Punkt 3 oft für Neueinsteiger etwas kryptisch sind hier eine Aufschlüsselung dieser:
Software
Grafik
TV-Karten
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Sound
Controller
Pheripherie-Geräte
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Netzwerk
Kernel
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Generell gilt, das nicht benutze Hardware abgeschaltet oder komplett entfernt werden sollte. So kann man durch das Betätigen des Hardwareschalters zum Deaktivieren der interenen WLAN Karte einiges an Energie einsparen.
Es sollte von der Möglichkeit die Festplatte nach einer gewissen Ruhezeit anzuhalten, gebrauch gemacht werden. In diesem Zusammenhang können Optionen wie "noatime" in der /etc/fstab die Zugriffe auf die Festplatte verringern. Man kann zum driven gar die Festplatte ausbauen/abziehen und von einer speicherkarte oder einem usb stick booten, den swap deaktivieren und die gesammelten daten mit auf die selbe speicherkarte schreiben.
Falls man das Display nicht über Hardwaretasten ausschalten kann, so bringt einem der Befehl "xset dpms force off" etwas weiter, denn damit wird der Bildschirm verdunkelt.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit mit Hilfe des linux-phc Projektes die Spannung von Pentium-M Prozessoren für die einzelnen Taktstufen herunter zu regeln und somit ein gutes Stück weniger Wärme und Verlustleistung zu produzieren.